Rally Obedience

Rally Obedience kommt aus Amerika und wurde dort vor einigen Jahren entwickelt. Diese noch junge Sportart konnte bereits viele Fans in Deutschland gewinnen. Hier steht der Spaß für Mensch und Hund im Vordergrund. Bei der Kombination aus Parcours und Obedience-Übungen ist Präzision und Tempo zugleich gefragt.

Im Vordergrund steht die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund, denn beim Rally Obedience ist partnerschaftliche Zusammenarbeit als Team gefragt.

Rally-Obedience ist ein Hundesport für Zwei- und Vierbeiner jeden Alters, auch mit körperlichen Einschränkungen, die Spaß an der gemeinsamen Beschäftigung haben.

Gestartet wird in fünf Wertungsklassen, die dem jeweiligen Leistungsstand des Teams angepasst sind. Dabei geht es von einfachen Sitz- und Platz-Übungen in der Beginnerklasse bis zu Sprüngen und Distanzkontrolle in Klasse 3.

Bewertet wird das Team nach Punkten und Zeit.

Um an einer Prüfung teilnehmen zu dürfen, muss der Hund 15 Monate alt sein. Eine Begleithundeprüfung ist NICHT erforderlich.

So funktioniert es:

Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund einen vorgegebenen Parcours, der möglichst schnell und präzise abzuarbeiten ist. An jeder Station finden sie ein Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es anschließend weitergeht.

Das Besondere an diesem Sport: Hund und Mensch dürfen und müssen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden.

Die Aufgaben im Parcours bestehen aus klassischen Unterordnungs-Übungen wie Sitz-, Platz-, Steh-Kommandos, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es sind Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links zu absolvieren sowie 360° Kreise. Andere Schilder fordern auf, einen Slalom um Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden oder abzurufen. Fester Bestandteil eines Parcours sind außerdem die so genannten Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit ist die Übung zur Futterverweigerung, bei der das Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass sich der Hund bedient.

-Fotos folgen-